28.04.2019

Dann weiten sich die AugenHandball


Dann weiten sich die AugenHandball: 20 Kinder lassen sich von Ex-Profi Kevin Klier den Spaß am Sport vermittelnvon Susanne Kühner   SPEYER. Kevin Klier ist eine echte Größe. Und das nicht nur wegen seiner 1,96 Meter. Der ehemalige Bundesliga-Spieler der Ludwigshafener Eulen ist beim Nachwuchs des Handball-Camps in der Speyerer Osthalle aufgrund seiner sportlichen Laufbahn der Star. Am ersten Tag der Ferienaktion löchern sie ihn mit Fragen und sind aufnahmebereit für etliche Tipps, die der ehemalige Profi bereithält.„Kevin Klier“, stößt der junge Handballer Felix gerade noch zwischen den Zähnen hervor, bevor sich seine Augen bis zum Anschlag weiten und seine Füße zu hüpfen beginnen. Ohne Frage: Der Knirps hat sich gefreut auf das Eintreffen des 34-Jährigen, der seit 2018 beim Drittligisten TuS KL-Dansenberg spielt. Etwas ausrechnen darf sich Felix für sein persönliches Weiterkommen im Sport von dem Training, denn auch er trägt ein Torwart-Trikot.Als Klier von seinen früheren Trainingseinheiten zweimal am Tag berichtet, atmen die Kinder hörbar auf. Von nichts kommt nichts, das ist ihnen schon am ersten Morgen im Camp bewusst geworden. „Wir hatten verschiedene Stationen zum Aufwärmen“, informiert Katharina (12). So schnell erschüttern lässt sich das Mädchen von keiner Herausforderung. Angesichts der siebeneinhalb Jahre Handball-Erfahrung ist das nicht verwunderlich. Tim (9) trifft bei ihr voll ins Schwarze, als er sagt: „Handball macht Spaß.“ Neue Freunde kennenlernen, zusammenhalten, Technik verbessern – einige gute Gründe fallen dem jungen Speyerer ein, weshalb es sich lohnt, beim Camp mitzumachen. Etwas hat Tim bereits geschafft: „Ich wollte meine Sprungkraft verbessern bei einer Übung heute Morgen – das hat ganz gut geklappt.“ Begeisterung fürs Handballspiel spricht auch aus Leonies Worten. Von den Eltern ist die Neunjährige geprägt. Was ihr vor allem gut gefällt: „Das ist ein Teamsport. Man kann nur zusammen gewinnen oder verlieren.“ Sie hat vor, im Camp ihre bereits gut ausgebildeten Fähigkeiten nach drei Jahren Training im Verein weiter zu verbessern. Nahezu alle 20 Kinder des zweitägigen Camps gehören der Jugend des TSV Speyer und den Jahrgängen 2006 bis 2010 an. Drei Mädchen aus Ketsch ergänzen die Gruppe. „Ich wollte mal schauen, wie andere trainieren“, verrät Emily, die im Besonderen am Überzieher arbeiten will. „Konditionell verbessern sich die Kinder in jedem Fall. Die Teamfähigkeit zu fördern ist uns außerdem wichtig“, fasst Ariane Schröder von der Abteilungsleitung zusammen. Benni Eisensteck, der das Camp mitorganisiert hat, betont: „Wir wollen bei den Kindern den Spaß am Handball wecken und ihnen aufzeigen, was mit Trainern möglich ist.“ 

 

 

 

 

 


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