10.02.2020

Positives Gefühl


Herren 1: Zwar hat der TSV Speyer in der Regionalliga der Männer am Samstag beim 3:1-(25:17, 22:25, 26:16, 33:31)-Heimerfolg über die LAF Sinzig nach längerer Pause wieder einen Satz abgegeben. Das Team führt aber weiter souverän die Tabelle an.

Von Marek Schwöbel 

Speyer. „Wir sind manchmal einfach zu selbstkritisch. Wir müssen da ein wenig positiver sein“, erklärte TSV-Trainer Gerrit Jann nach dem erfolgreichen Heimauftritt seiner Mannschaft. Gemeint waren die Phasen in der Partie, als es nicht ganz so rund lief und sich seine Spieler die eine oder andere unkonzentrierte Aktion erlaubten. Am Ende war es aber für den Spielausgang bedeutungslos. Und so freut sich Jann derweil weiter über die starke Runde und einen satten Zehn-Punkte-Vorsprung des Tabellenführers.

Der hatte im ersten Satz insgesamt kaum Probleme mit den Gästen, die vor zwei Wochen Speyers ärgsten Verfolger SG Rodheim in den fünften Satz gezwungen und danach die TG Naurod zu Hause besiegt hatten. Im zweiten Satz allerdings bekam der TSV zu spüren, warum Sinzig derzeit so unangenehm ist. „Wir hatten ein paar Fehler im Spiel. Sinzig dagegen hat gut angenommen und sehr flexibel angegriffen“, lobte Jann den Gästeauftritt. Und so setzte sich LAF nach dem 16:16 auf 21:18 ab, ließ sich vom 22:21 nicht irritieren und gewann diesen Durchgang.

Es ist allerdings eine Stärke des TSV Speyer, dass sich das Team auch von einem kurzfristigen Rückschlag nicht beirren lässt. Im dritten Abschnitt schalteten die Gastgeber wieder in den Normalmodus, bauten nach dem 2:2 kontinuierlich über 10:6 bis zum 20:15 einen kleinen Vorsprung auf, um dann in der Endphase des Satzes konzentriert den Sack zuzumachen. Ganz im Stile eines souveränen Tabellenführers.

Allerdings gab sich der Gast noch nicht geschlagen. „Sinzig hat eine gute Abwehr, die es uns nicht leicht gemacht hat“, stellte Jann fest. 9:7 und 21:16 führte der TSV Speyer bereits im vierten Durchgang, als sich wieder kleine Konzentrationsfehler einschlichen. So blieb der Matchball beim 25:24 ungenutzt. „Aber das war nicht so wichtig. Wenn du da oben stehst, dann hast du auch das notwendige Glück in so einem engen Satz“, sagte der TSV-Übungsleiter, nachdem seine Spieler die Nervenschlacht beim 33. Punkt für sich entschieden hatten. Umso leichter lassen sich die kommenden Begegnungen, die bereits frühzeitig eine Entscheidung um die Meisterschaft herbeiführen können, mit einem positiven Gefühl angehen.


Quelle: Rheinpfalz, 10.2.2020
 



 


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