27.01.2020

Nur kurz aus dem Tritt


Herren 1: Regionalligist TSV Speyer gewinnt bei Eintracht Frankfurt mit 3:0

Von Marek Schwöbel 

Frankfurt. Die Konkurrenz patzt, der TSV Speyer siegt. Die Volleyballer marschieren unbeirrt in Richtung Meisterschaft. Beim Verfolger Eintracht Frankfurt hat das Team von Spielertrainer Gerrit Jann mit 3:0 (25:21, 25:23, 25:18) gewonnen.

Die entscheidende Phase des Spiels war das Ende des zweiten Satzes. 23:21 führten zu diesem Zeitpunkt die Gastgeber, als Jann Julius Vierneisel zum Aufschlag einwechselte. Der machte nicht nur zwei direkte Punkte, sondern dreht das Ergebnis zum 25:23 für den Tabellenführer, der sich einmal mehr als nervenstarkes Team präsentierte.

„Wir haben besser gespielt als in den beiden Begegnungen zuvor“, zollte der TSV-Übungsleiter seiner teils jungen Mannschaft Lob – vor allem auch deshalb, weil sie im zweiten Durchgang einen kleinen Schock zu verdauen hatte: Bei einer Blockaktion traf der Ball unglücklich den kleinen Finger von Speyers Jonas Weber.

Der musste danach ins Krankenhaus. Diagnose: Fingerbruch. „Das ist sehr schade. Er hatte sich gerade in die Mannschaft integriert und gute Leistungen gezeigt“, stellte Jann fest. Er rechnet nicht damit, dass Weber in dieser Spielzeit noch einmal ins Geschehen eingreift.

Aber der TSV Speyer steckte diesen Rückschlag weg. Konzentriert ging der Tabellenführer den weiteren Verlauf Spiel an. „Es waren nicht die besten Voraussetzungen“, sollte Jann später erklären. Denn ausnahmsweise waren die Hessen an diesem Spieltag in eine andere Sporthalle umgezogen. „Es war dort kalt. Zudem waren nur wenige Zuschauer da“, sagte Jann. Aber seine Mannschaft habe sich auch davon nicht beirren lassen.

„Wir haben uns in den vergangenen Spielen zu sehr mit den fast perfekten Partien in der Vorrunde beschäftigt. Das war ein Fehler. Wir haben am Samstag besser gespielt. Und damit bin ich vollkommen zufrieden“, lautete Janns Fazit.

Schließlich sei seine Mannschaft einmal mehr besser gewesen als der Gegner. „Ich habe nachgeschaut. Wir haben jetzt saisonübergreifend 18 Spiele in Folge gewonnen. Das ist doch toll.“ Und weil SSG Langen beim 1:3 in Vellmar patzte, geht es mit zehn Punkten Vorsprung auf den neuen Tabellenzweiten SG Rodheim in eine einwöchige Spielpause.


Quelle: Rheinpfalz, 27.1.2020
 



 


©2020 TSV Speyer e.V. zur mobilen Webseite Datenschutz | Impressum