18.07.2019

Ferienaktion beim TSV Speyer


Talente greifen nach den Sternen
von Susanne Kühner

Zum ersten Mal hat die Tischtennisabteilung des TSV Speyer ein Feriencamp für bereits aktive Jungspieler und Neuanfänger im Angebot. Seit Montag läuft es in der Turnhalle der berufsbildenden Johann-Joachim-Becher-Schule. Dass selbst Soft- und Basketbälle durchaus etwas mit dem Einsatz an der Platte zu tun haben, hat der Nachwuchs längst begriffen.
Drei Stunden pro Tag wird trainiert, sagt Abteilungsleiterin Gisela Ruhnke der RHEINPFALZ. Die Hauptsache dabei: das Ballgefühl stärken. Genau dazu kommen verschiedene Ballarten zum Einsatz. Alles, was rund ist, geht durch die Finger der Kinder zwischen sechs und 13 Jahren. „Zwischendrin wird immer wieder der Tischtennisschläger in die Hand genommen“, merkt Ruhnke an.
Aber selbst dann stehen die jungen Sportler sich nicht durchgehend an den drei vorbereiteten Platten gegenüber. Viel mehr ist drin mit Schläger und Ball, haben sie schon gelernt.
„Sie erleben, was man alles mit einem Tischtennisball machen kann“, meint Ruhnke. Überall einsetzbar sei das Sportgerät zunächst einmal. „Nicht umsonst ist Tischtennis in der Küche entstanden“, wirft die Abteilungsleiterin ein.
Wie viele Facetten der Sport zu bieten hat, vermitteln den Sprösslingen neben Ruhnke die drei Trainer Heinz Sosnowski, Yulia Andryan und David Schneider. Übung soll den Meister machen, und der wiederum soll im Tischtennis-Sportabzeichen gipfeln, das am Freitag abgelegt wird.
„Der Verband hat dafür bestimmte Übungen festgelegt, die absolviert werden müssen“, erklärt Ruhnke. Von einem Stern bis zu drei Sternen sind in der Erfolgsleiste drin. „Es gibt auch Urkunden mit dem Vermerk teilgenommen“, ergänzt Ruhnke. Selbst beim Nichterreichen der notwendigen Mindestpunktzahl soll keiner leer ausgehen.
Während das kontinuierliche auftippen lassen des Balls auf dem Schläger im Bereich des gut Möglichen liegt, wird’s beim so genannten Effet schon schwieriger. „Die Kinder müssen dem Ball den richtigen Drall geben, so dass dieser nach dem Aufkommen automatisch zu ihnen zurückrollt“, beschreibt Ruhnke die Vorgabe und fügt an: „Das dürfte die schwierigste Übung sein.“
Die Abwechslung gefällt den Camp-Teilnehmern besonders gut, hat sie aus Rückmeldungen erfahren. Beibehalten werden soll das Angebot fortan. „Wir werden ein bisschen optimieren“, meint Ruhnke. Eine konkrete Verbesserung hat sie bereits im Sinn: „Beim nächsten Mal werden wir vor den Ferien in den Grundschulen werben.“


Tischtennisspiel über die Bank

Die gekennzeichneten Flächen an der Wand sollen getroffen werden

Tennis mit dem Tischtennisball im Rundlauf

Tischtennisspiel an den Tischen

Jeder Spieler hat einen anderen Ball

Tippen des Tischtennisballs auf dem Schläger

Der Tischtennisball muss beim Aufschlag auf eine der gekennzeichneten Flächen treffen

Die Nervennahrung darf auch nicht fehlen

Die Gewinner des Tischtennis-Sportabzeichens mit ihren Trainern


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