Saisonstart in Gefahr – Osthalle länger gesperrt als geplant
Liebe Handballerinnen, liebe Handballer, liebe Eltern,wir stehen unmittelbar vor dem Start der neuen Handballsaison – und gleichzeitig vor einer organisatorischen Mammutaufgabe.
Eigentlich sollte die notwendige Sanierung der Decke in der Osthalle innerhalb von 8 Wochen abgeschlossen sein. Doch vergangene Woche erreichte uns die Nachricht, dass sich die Bauzeit auf mindestens 19 Wochen verlängert. Nach aktuellem Stand bleibt die Halle bis mindestens Ende der Herbstferien komplett gesperrt.
Was bedeutet das konkret für uns?
- Keine Heimspielstätte: Zum Rundenbeginn fehlt uns die einzige für Wettkämpfe zugängliche Halle.
- 52 Spiele betroffen: Über 80 Stunden reine Spielzeit an den Wochenenden stehen aktuell ohne Halle da.
- Trainingsausfall: Unsere ohnehin knappen Trainingsmöglichkeiten fallen weiterhin komplett weg. Eine verlängerte Nutzung der Kurpfalzkaserne prüfen wir derzeit.
- Handball-Camp in Gefahr: Auch unser geplantes Camp steht massiv auf der Kippe.
- Ausweichen ins Umland: Wir klären mit Hochdruck, ob Hallenzeiten in anderen Städten angemietet werden können. Ob und wie das gelingt – und wer die enormen Zusatzkosten trägt – ist derzeit völlig offen.
Genau davor haben wir gewarnt
Diese Situation kommt für uns als Abteilung leider nicht überraschend. Seit Jahren weisen wir auf die Anfälligkeit und Überlastung unserer Sportstätten hin. Aus genau dieser weitsichtigen Sorge heraus haben wir bereits vor längerer Zeit unsere Initiative für einen Sporthallenneubau in Speyer gestartet.Der aktuelle Kollaps zeigt schmerzhaft, wie dringend der Bedarf ist. Unsere Hallen sind am Limit – und der tatsächliche Bedarf ist sogar höher als jede offizielle Statistik. Weil wir wissen, dass ohnehin keine Kapazitäten vorhanden sind, stimmen wir uns mit anderen Vereinen ab und stellen viele Anträge gar nicht erst. Wir verwalten den Hallenmangel seit Jahren notgedrungen selbst.
