07.04.2021

Das war mal wieder knapp


Das Osterwochenende in Schwabach hatte keine gute Überraschung für die TOWERS parat. Es fehlten gleich zwei Spielerinnen auf den großen Positionen und ein zeitweise verletzungsbedingter Ausfall schwächte die TOWERS zusätzlich.

In den ersten Sekunden des Spiels zeigten die Amerikanerinnen, die nicht unterschiedlicher in ihrer Spielanlage und Konstitution hätten sein können, ihre individuelle Klasse. Die 1,90 große Madison Wolf erhält in der gegnerischen Zone den Ball, dreht sich zum Korb ein und wirft. Die ersten zwei Zähler für die TOWERS blickten auf der Anzeigetafel auf. Nach dem Einwurf erhält Kaela Monet Hilaire den Ball (157), rennt übers ganze Feld, stößt pfeilschnell in die Zone der TOWERS, zieht zum Korb. Ausgleich und Foul. Den Freiwurf versenkt sie eiskalt, wie alle anderen an diesem Tag.

Insgesamt war Spielverlauf sehr ausgeglichen, individuelle Fehler wurden sofort bestraft, hüben wie drüber viele vertane Chancen und beide Mannschaften taten sich schwer, das Spiel zu dominieren. Bianca Helmig, die mit bandagierten Fuß aufläuft, zieht im zweiten Viertel zum Korb, zwei Schwabacherinnen verstellen ihr den Laufweg, Helmig stürzt zu Boden. Bange Sekunden vergehen, da muss Sie vom Platz getragen werden. Ein herber Verlust, zumal Annika Soltau und auch Marla Ruf nicht dabei waren.

Nach der Pause erhöhen die Kontrahenten massiv das Tempo. Fenja Keune, die in der Saison durchschnittlich 10 Minuten Spielzeit hat, macht Druck und belohnt sich mit 11 Punkten in knapp 17 Minuten. Marie Klähn spielt ihre erste Partie fasst durch, macht von 3 Dreier 2 rein und holt Rebounds vorne und hinten gleichermaßen. Die jüngere Schwester von Annika Soltau Verena arbeitet unter beiden Körben (8 RB), macht einen Dreier, Annika Holzschuh trägt sich ganz ordentlich in die Schützinnen Liste ein, bedient ihre Mitspielerinnen mit 4 Assist. Imena Aruna, Hannah Krull und Neele Steinort, alle die am Wochenende für die TOWERS gespielt haben, haben eine bärenstarke Leistung abgerufen.

Bianca Helmig läuft im letzten Viertel noch mal auf. Peitscht und treibt ihre Mannschaft an. Sie liegen in Führung, aber so richtig zählbares will nicht mehr fallen, da geraten die TOWERS unter Dauerbeschuss und mit einer beeindruckenden Dreier-Serien bringen sich die Schwabacherinnen wieder ins Spiel zurück. Die TOWERS sind nun im Angriffsmodus, aber die Kugel will nicht durchs Netz fallen. Nun kommen sie über außen, Kaela Monet Hilaire hellwach und blitzschnell – Steal – spurt zum Korb und zwei Minuten vor Schluss die Einpunkteführung, die bis zum Schluss hält. Mit den meisten Körben an diesem Tag beendet Hilaire, die auch die Liste der Asisst (9 von 13) anführt, das Spiel. Erwartungsgemäß mit den meisten Rebounds Wolf, die ihr zweites Double-Double in Folge macht.

Die TOWERS verlieren ihr drittes Spiel in Folge. Am kommendem Wochenende geht es nach Bad Homburg zu den Falcons. Vielleicht gelingt den TOWERS das, was den Münchnerinnen gegen den Tabellenzweite gelang.

Die Viertel im Überblick: 20:13; 11:17; 8:16; 18:10
Für TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt spielten: I. Aruna (3 Pkt/1 Reb), H.Krull (0,0), B. Helmig (6/3), M. Klähn (8,4), A. Holzschuh (9/7), F. Keune (11/0), N. Steinort (3/2), V. Soltau (3/8), M. Wolf (13/23).

Bericht: Michael Klingenburg (PW)
TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt

 


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